So schön wird’s nie wieder angestrahlt

Baufotografie: Abriss August-Kühne-Haus, BremenBaufotografie: Abriss August-Kühne-Haus, BremenArchitekturfotografie August-Kühne-Haus, BremenArchitekturfotografie August-Kühne-Haus, BremenJetzt ist es weg, das 1958 bis 1960 erbaute August-Kühne-Haus in Bremen. Der Stammsitz der Spedition Kühne+Nagel in Bremen wurde seit Anfang des Jahres abgerissen, um einem größeren und (nach heutigen Maßstäben) schöneren Neubau Platz zu machen. Vor einigen Tagen hat der gigantische 50m-Abrissbagger nun das Kellergeschoss erreicht.
Auch wenn den meisten Passanten das Gebäude weniger ins Auge gefallen oder sogar hässlich erschienen ist, fand ich es durchaus interessant. In den 60ern wurde die Architektur gefeiert und als gestalterischer Maßstab für andere Gebäude herangezogen (z.B. für die Versicherungsbörse auf der gegenüberliegenden Weserseite).
So schön angeleuchtet wie in den letzten Wochen während der Abrissarbeiten wurde dieses Haus aber nie. Und wird es nun auch nie mehr …

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Diese Häuser wirken durch den hellen Klinker zunächst sehr freundlich und gleichzeitig zeitlos elegant. Das gestalterische i-Tüpfelchen findet sich am Eingangsbereich: Die Fassade wird durch elegante Rundungen aufgelockert und durch ein vertikales Band aus glatten Fassadenplatten unterbrochen. Die irisierenden Panele ändern – je nach Lichteinfall und Blickrichtung – ihre Farbe.

Architekturfotografie Wohnhaus Fassade