Blog-Einträge zum Stichwort Architekturfotografie

Michael Dieck Fotodesign, Architekturfotografie: Professionelle Fotografie von Gebäuden, Fassaden und Innenräumen für Bauunternehmen, Zulieferer und Firmen aus der Immobilienbranche sowie Gastronomie und Hotellerie. Fotograf und Architekturfotograf in Bremen, Berlin, Minden, Hannover, Hamburg. Fotograf in Oldenburg, Delmenhorst und Bremerhaven. Fotografie im Bereich Architektur, Architekturfotografie, Industrie, Industriefotografie, Werbung, Werbefotografie, Produktfotografie, Werbefoto, Produktfoto, Produktaufnahmen, Architekturfotograf, Werbefotograf, Industriefotograf. Immobilienfotograf, Immobilienfotografie Bremen, Hotelfotografie, Hotelfotograf.



Architekturaufnahmen ohne Laub

Architekturfotografie Glasfassade, Foto: Michael DieckArchitekturfotografie Glasfassade, Foto: Michael DieckArchitekturfotografie Glasfassade, Foto: Michael DieckArchitekturfotografie Glasfassade, Foto: Michael DieckArchitekturfotografie Glasfassade, Foto: Michael DieckIn meinem Artikel „Die richtige Jahreszeit für Architekturfotografie” habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, dass es für Architekturaufnahmen vorteilhaft sein kann, wenn Bäume vor einer Fassade (noch) kein Laub tragen.
An diesem Objekt sieht man das recht deutlich. Hätte ich die neuen Glasfassaden wenige Wochen später fotografiert, wäre der Blick darauf teilweise versperrt gewesen.
In wenigen Tagen beginnt die passende Saison für Architekturfotografie von Gewerbeobjekten (ca. von November bis März). Wer jetzt ein interessantes Gebäude inmitten von Grünanlagen fertigstellt, sollte besser nicht bis zum Sommer warten, um Referenzbilder anfertigen zu lassen.

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Tag des offenen Denkmals

Haus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckHaus des Reichs, Foto: Michael DieckRiesige Kronleuchter, Wandbespannungen aus Stoff und ein insgesamt düsteres Ambiente: Diese Räume erinnern im ersten Moment an die politische Führungsebene eines Ostblock-Staates in vergangenen Zeiten. Die Schwarzweiß-Portraits an der Wand zeigen jedoch die früheren Bremer Finanzsenatoren. Tatsächlich handelt es sich hier um das „Haus des Reiches” in Bremen, in dem ich anläßlich des „Tag des offenen Denkmals” einige Innenaufnahmen machen konnte.
Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde zwische 1928 und 1931 von der Nordwolle gebaut. Da die Firma noch vor der Einweihung in die Insolvenz ging, fiel das Gebäude an den Staat. Heute ist es Sitz der Senatorin für Finanzen und des Bremer Finanzamtes.

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Architekturfotografie Hochregallager

Architekturfotografie Hochregallager in BremenArchitekturfotografie Hochregallager in BremenArchitekturfotografie Hochregallager in BremenArchitekturfotografie Hochregallager in BremenArchitekturfotografie Hochregallager in BremenEin riesiger Schuhkarton, eine übergroße Blechdose?
Wenn man am ehemaligen Hochregallager von Eduscho in Bremen vorbeifährt, denkt man zunächst gar nicht an Architektur oder Gestaltung.
Als ich das Gebäude im Kaffeequartier kürzlich für einen Farbenhersteller fotografieren durfte, galt es aber, die schönen Seiten dieses Klotzes herauszustellen. Durch zahlreiche Baustellen im direkten Umfeld war das nicht aus jeder Richtung einfach.

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Tag der Architektur 2018

Architekturfotografie Wohnhaus BremerhavenZum Tag der Architektur werden einmal im Jahr bundesweit verschiedene interessante Projekte vorgestellt. Mir ist letzte Woche am Rande eines Auftrages ein kleines gestalterisches Highlight aufgefallen, das ich hier gerne zeigen möchte: Relativ versteckt hinterm Deich findet man an der Backsteinfassade eines Wohnhauses in Bremerhaven diesen kupfergedeckten Eingangsvorbau.
Das Gebäude scheint mir noch relativ neu zu sein, zudem deutet der „giftige” Farbton darauf hin, dass es sich hier um künstlich beschleunigte Patina handelt. Auf natürlichen Grünspan hätte man allerdings einige Jahrzehnte warten müssen.



Fluchtweg

Feuertreppe am SchulgebäudeFluchtwege sind wichtig. Dieses Bewusstsein hatte man offenbar zur Bauzeit (1908/1909) noch nicht und hat das Gebäude vor einiger Zeit um diese externe Feuertreppe ergänzt. Als ich zufällig an dieser Schule vorbeikam, dachte ich mir „wow – die Feuertreppe ist ja fast halb so groß wie das Gebäude selbst”. Aus der richtigen Perspektive fotografiert, scheint das tatsächlich so zu sein.
Die Schule (bestehend aus mehreren Gebäuden) steht übrigens unter Denkmalschutz.

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Architekturfotografie einer Wohnanlage

Architekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageArchitekturfotografie WohnanlageKurz nach Fertigstellung dieser Wohnanlage mit drei Mehrfamilienhäusern wurde ich mit der Architekturfotografie beauftragt. Das durchgehend dreigeschossige Gesamtobjekt umfasst 40 Wohnungen. Die Klinkerfassade wird durch Holzelemente aufgelockert, die weiß verputzten Treppenhäuser bilden zudem einen gestalterischen Kontrast.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der harmonischen Gartengestaltung: Sitzecken und geschwungene Wege sowie viel Grünfläche sorgen für gemeinschaftliche Aufenthaltsqualität; ein interessantes Detail der nach Feng Shui geplanten Außenanlage sind die Mondtore. Für mich als Architekturfotograf war es praktisch, von einem Gebäude zum anderen fotografieren und dadurch auch Perspektiven von oben zeigen zu können.

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Lost Place? Immobilienfotografie eines Sanierungsobjektes

Lost Place - Immobilienfotografie eines SanierungsobjektesLost Place - Immobilienfotografie eines SanierungsobjektesLost Place - Immobilienfotografie eines SanierungsobjektesLost Place - Immobilienfotografie eines SanierungsobjektesLost Place - Immobilienfotografie eines SanierungsobjektesNormalerweise werde ich als Immobilienfotograf damit beauftragt, schöne und bezugsfertige Objekte zu fotografieren. Da war es eine interessante Abwechslung, als ich von einem Makler mit der Immobilienfotografie für den Verkauf eines Sanierungsobjektes beauftragt wurde. Es handelte sich um ein größeres Mehrparteienhaus mitten in einer norddeutschen Großstadt, für das ein Exposé erstellt werden sollte.
Teilweise wirkte dieser Altbau auf mich wie ein „Lost Place”, ein verlassener und vergessener Ort. Tatsächlich waren hier allerdings schon einige vorbereitende Baumaßnahmen angelaufen, so dass die Räume weitgehend aufgeräumt waren. Zum Stil der 20er Jahre kam hier auch noch der Charme des Maroden hinzu. Als Fotograf kann ich mir in so einer Location viele schöne Motive vorstellen. Und am liebsten wäre ich auch gleich selbst eingezogen – wenn es nur nicht so fürchterlich kalt gewesen wäre …

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Hochhausfassade als dekoratives Kraftwerk

Architekturfotografie Hochhaus mit Photovoltaik-FassadeArchitekturfotografie Hochhaus mit Photovoltaik-FassadeArchitekturfotografie Hochhaus mit Photovoltaik-FassadeArchitekturfotografie Hochhaus mit FassadenbegrünungBremen ist grün – in vielerlei Hinsicht. Bei meiner Arbeit werde ich immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen mir Bäume die Sicht auf Gebäude versperren. Für mich als Architekturfotograf ist das unbequem, für die Anwohner natürlich ein Plus an Aufenthaltsqualität.
Als dieses Hochhaus der Gewoba in der Vahr energetisch saniert wurde, hat man Teile der Fassade und Balkonverkleidungen sehr edel mit Glaspanelen gestaltet – auf den ersten Blick. Man muss schon genauer hinsehen um zu erkennen, dass es sich um eine große Photovoltaikanlage handelt. Die Fassade als Kraftwerk, eine gute und schöne Idee, regenerative Energie zu nutzen.
Sehr interessant finde ich auch die Begrünung; hier wurden an einigen Stellen „vertikale Beete” in die Fassade integriert.

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Interessante Klinkerfassaden

Architekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeArchitekturfotografie Wohnhaus FassadeDiese auf den ersten Blick „burgartig” anmutenden Klinkerfassaden gehören zu Wohnhäusern, die ich kürzlich für einen Architekten in Delmenhorst fotografiert habe.
Die Häuser wirken durch den hellen Klinker zunächst sehr freundlich und gleichzeitig zeitlos elegant.
Für mich als Architekturfotograf sind allerdings oft die kleinen gestalterischen Details interessant, die man oft erst auf den zweiten Blick wahrnimmt. Das i-Tüpfelchen dieser Stadthäuser findet sich am Eingangsbereich: Die (teilweise abknickenden) Fassaden werden durch elegante Rundungen aufgelockert und durch ein vertikales Band aus glatten Fassadenplatten unterbrochen. Die irisierenden Panele ändern – je nach Lichteinfall und Blickrichtung – ihre Farbe.

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So schön wird’s nie wieder angestrahlt

Baufotografie: Abriss August-Kühne-Haus, BremenBaufotografie: Abriss August-Kühne-Haus, BremenArchitekturfotografie August-Kühne-Haus, BremenArchitekturfotografie August-Kühne-Haus, BremenJetzt ist es weg, das 1958 bis 1960 erbaute August-Kühne-Haus in Bremen. Der Stammsitz der Spedition Kühne+Nagel in Bremen wurde seit Anfang des Jahres abgerissen, um einem größeren und (nach heutigen Maßstäben) schöneren Neubau Platz zu machen. Vor einigen Tagen hat der gigantische 50m-Abrissbagger nun das Kellergeschoss erreicht.
Auch wenn den meisten Passanten das Gebäude weniger ins Auge gefallen oder sogar hässlich erschienen ist, fand ich es durchaus interessant. In den 60ern wurde die Architektur gefeiert und als gestalterischer Maßstab für andere Gebäude herangezogen (z.B. für die Versicherungsbörse auf der gegenüberliegenden Weserseite).
So schön angeleuchtet wie in den letzten Wochen während der Abrissarbeiten wurde dieses Haus aber nie. Und wird es nun auch nie mehr …

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