Billiges Produkt, billiges Produktfoto?

Produktfotografie PlatineBeispiel PlatineBeispiel Platine ausgeschnittenProduktfoto Keramik SeifenschaleProduktfoto Kosmetik-PinselsetImmer wieder höre ich von Online-Anbietern: Wenn ein Produkt wenig kostet bzw. wenig Marge bietet, sollte man auf professionelle Produktaufnahmen verzichten, um Geld zu sparen. Für viele Shop-Betreiber mag das im ersten Moment logisch klingen. Genauer betrachtet ist das aber oftmals eine fatale Fehlentscheidung.
Wer Artikel mit geringer Marge verkauft, ist auf hohe Stückzahlen angewiesen, um damit Geld verdienen zu können. Um viele Interessenten zum Kauf einer Ware zu bewegen (eine hohe „Conversion-Rate” zu erzielen), ist die Produktpräsentation immens wichtig – vor allem auch das Bildmaterial.
Online-Kunden möchten ein Produkt genau betrachten können und sich von der Qualität überzeugen. Wenn die Qualität höher wirkt, wird eher bestellt. Das gilt vor allem, wenn verschiedene Artikel miteinander verglichen werden – aber auch, wenn mehrere Anbieter mit gleichen Artikeln im Wettbewerb stehen. Viele Händler meinen, einfach über den Preis verkaufen zu können. Dabei verdirbt der dubiose Eindruck, den ein billiges Produktfoto vermittelt, schnell das Vertrauen des Kunden in den Anbieter.
Präsentiert ein Anbieter seine Ware jedoch professioneller als der Wettbewerber (durch sorgfältige Beschreibung und professionelle Produktaufnahmen), schließt der Kunde unbewusst auch auf eine höhere Kompetenz des Händlers, er wirkt seriöser und zuverlässiger. Das ist für die Kaufentscheidung oft wichtiger als ein geringerer Preis.
Das gilt übrigens auch im B2B-Bereich: Kein Einkäufer möchte das Risiko eingehen, sich im Unternehmen durch schlechte Produktqualität oder einen unzuverlässigen Lieferanten Ärger einzuhandeln.

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